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Sonntag, 19. März 2017

{Rezension} Diana Gabaldon - Die geliehene Zeit / Outlander Bd. 2

Klappentext: 

Frankreich: 1744: Claire und Jamie können nicht mehr in Schottland bleiben. Sie sind nach Paris geflohen, wo Jamie eine Stelle im Weinhandel seines Onkels annimmt. Doch die Arbeit dort ist nur Tarnung, denn Jamie und Claire verfolgen ein weit größeres Ziel.

Mit dem Wissen, das Claire aus der Zukunft mitgebracht hat, wollen sie verhindern, dass der Sohn des schottischen Thronanwärters, der berühmte Bonnie Prince Charlie, genug Geld und Anhänger sammelt, um den Aufstand der Schotten gegen die englische Herrschaft organisieren zu können.

Als Lord von Broch Tuarach schafft Jamie es tatsächlich, in den inneren Kreis um Charles Stuart aufgenommen zu werden. Aber das Intrigenspiel in der französischen Hauptstadt ist gefährlich, und Jamie und Claire müssen bald mehr Gegner im Auge behalten, als ihnen lieb ist.

Persönliche Meinung: 

Da Die geliehene Zeit eine Fortsetzung ist, versuche ich so wenig wie möglich vom weiteren Inhalt preiszugeben, um mögliche Spoiler zu vermeiden.

Während im ersten Teil der Outlander-Saga der Fokus ganz klar auf Claire und Jamie liegt, stehen beide hier eher im Hintergrund.
Im zweiten Band geht es sehr politisch und strategisch zur Sache, da - wie man bereits dem Klappentext vermutlich entnehmen kann - viele Vorbereitungen getroffen werden müssen.

Kennt man Band 1 und 2, kann man sie gar nicht miteinander vergleichen. Ein neues Land, neue Umgebung und neue Feinde.

Toll von Gabaldon umgesetzt. Viele Autoren machen es sich leicht, indem alles einfach stumpf in einem Land und vielleicht auch in der gleichen Umgebung passiert und sich abspielt.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich Die geliehene Zeit bei weitem nicht so spannend fand wie Feuer und Stein. Was nichts damit zu tun hat, dass sich hier nicht mehr ganz so viel um Claire und Jamie dreht. Ich fand es einfach nicht ausreichend packend.
Auf Band drei bin ich dennoch schon sehr gespannt!!




Kommentare:

  1. Wenn dir schon der zweite Band deutlich weniger gefallen hat, wird dir "Ferne Ufer" vermutlich noch weniger zusagen. Ich denke, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass es schon wieder woanders hingeht. Außerdem verschiebt sich der Fokus immer weiter weg von Claire und Jamie. Mir persönlich haben die ersten drei Bände super gefallen, aber ab Band 4 hat es mich nicht mehr gefesselt.

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    1. Hallo Elena :)

      Ich finde es toll, dass Gabaldon diese Geschichte auch in andere Länder verlagert. Das macht es für mich nur noch interessanter.
      Ja, vielleicht hast du recht. Aber ich freue mich trotzdem darauf und werde noch diesen Monat oder vielleicht auch erst im Juni damit beginnen.

      Ich danke dir und werde berichten.

      Hab noch einen schönen Tag.

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