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Mittwoch, 18. Januar 2017

{Rezension} Diana Gabaldon - Feuer und Stein / Outlander Bd. 1

Klappentext:

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall verbringt mit ihrem Ehemann Frank einen Urlaub in den Highlands.

Eines Tages betritt sie neugierig einen alten Steinkreis und wird darin ohnmächtig. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743. ...

Persönliche Meinung:

... 1743: Die Zeit, in der Folter, Aberglaube, Beschuldigungen der Hexerei und die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen vollkommen normal sind.

Als Claire wieder zu sich kommt, dauert es nicht lange, bis sie plötzlich einem Mann gegenüber steht, der genauso aussieht wie Frank. Doch dieser Mann verkörpert das absolut Böse und würde keine Sekunde zögern, um ihr das Leben nehmen.

Obwohl Claire nicht genau versteht, was um sie herum passiert, wird ihr sehr schnell bewusst, dass sie sich aus unerklärlichen Gründen in einer anderen Zeit befindet und weiß, dass sie es um jeden Preis geheim halten muss, wenn sie nicht der Hexerei beschuldigt werden und auf dem Scheiterhaufen landen soll...

Ich weiß eigentlich gar nicht genau, was ich weiter dazu sagen soll. Den Inhalt dieser Geschichte kennt doch nahezu jeder, oder? :D

Anfangs habe ich mich bewusst von dieser Geschichte ferngehalten. Doch irgendwann fragte ich mich, wieso Outlander so eine unglaubliche Faszination verbreitet und wieso so viele davon begeistert sind.

Deshalb habe ich mir letztes Jahr bereits Band 1 gekauft. War aber die ganze Zeit nicht in der richtigen Stimmung, um mich auf Outlander einzulassen, weil mich das Wissen, dass es sich hierbei um eine historische Geschichte handelt, ganz extrem abgeschreckt hat. Ich kann mich in der Regel genauso wenig mit historischen Romanen anfreunden, wie mit dem Inhalt, der sich in skandinavischen Ländern abspielt.

Hier sind weder die Landschaftsbeschreibungen, noch die Dialoge langweilig!
Ich bin durch und durch begeistert von allen Protagonisten, die Diana Gabaldon erschaffen hat. Vor allem aber von der Liebesgeschichte, die sie hier einem präsentiert.

Wie Jamie und Claire immer wieder in sehr brenzlige und vor allem lebensgefährliche Situationen geraten. Wie sie es nur mit vereinten Kräften schaffen, jeder Gefahr zu entkommen und vor allem ihre Liebe und Leidenschaft zueinander, sind wohl die Gründe, wieso fast jeder so begeistert von Outlander zu sein scheint.

Weil Feuer und Stein über 1100 Seiten hat, habe ich mir diese Geschichte von Birgitta Assheuer vorlesen lassen.

Durch die Art, wie Assheuer liest, hat sie so viel Leben und so viele Emotionen mit eingebracht, dass sie sich mit David Nathan den ersten Platz teilen muss :D ich stelle es mir ungeheuer schwierig vor, seine Zuhörer (wie in diesem Fall) 37 Stunden lang konstant bei der Stange zu halten - was ihr jedoch meisterhaft gelungen ist!

Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf Die geliehene Zeit und werde auch ganz, ganz bald mit dem 2. Band beginnen!!

Grandios - absolut grandios!! Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich das mal zu einem historischen Roman sagen würde!



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