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Sonntag, 21. Mai 2017

{Rezension} Diana Gabaldon - Ferne Ufer / Outlander Bd. 3

Klappentext:

Zwanzig Jahre lang hielt Claire ihre große Liebe Jamie Fraser für tot. Nun findet sie heraus, dass er die Schlacht von Culloden überlebt hat.
Unterstützt von ihrer Tochter Brianna, kehrt sie durch den Steinkreis zu ihm ins 18. Jahrhundert zurück.

Aber Jamie hat in all der Zeit sein eigenes Leben geführt, außerdem kämpft er weiterhin für Schottlands Unabhängigkeit. Und so müssen die beiden früher, als ihnen lieb ist, aus dem Hochland fliehen und sich aufmachen zu neuen, fernen Ufern.

Doch sie wissen, dass ihre Liebe und ihre Leidenschaft füreinander sie jedes Hindernis überwinden lassen wird.

Persönliche Meinung:

Diana Gabaldon nimmt sich wirklich viel Zeit, sowohl das eine, als auch das andere Leben sehr eindringlich und interessant zu gestalten und zu beschreiben. Dennoch nicht so viel Zeit, dass es anstrengend wird dem Inhalt zu folgen. Mich persönlich hätte es auch sehr gestört, wenn das Aufeinandertreffen nur 50 Seiten lang hinausgezögert worden wäre.

Während Jamie und Claire ohne einander ihrem neuen Leben nachgehen, merkt man trotzdem, wie beide sich nacheinander sehnen. Doch dann stehen beide sich so plötzlich gegenüber, dass ich selbst nicht anders konnte, als mich fast schon wie ein Kind für diese Figuren zu freuen. :D

Sehr interessant war vor allem mitzubekommen, wie beide sich gegenseitig erneut kennenlernen müssen. Sowohl charakterlich, als auch körperlich.
Schließlich haben beide 20 Jahre lang ein Leben geführt, das unterschiedlicher nicht sein konnte.

Allerdings muss Claire irgendwann feststellen, dass Jamies Leben eine Richtung eingeschlagen hat, die sie sich nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Richtungen, die Claire dazu veranlassen wieder ins 20. Jahrhundert zu reisen, obwohl sie sich von dieser Zeit bereits verabschiedet hat, um ihr restliches Leben bei dem Mann zu verbringen, den sie trotz der ganzen Zeit immer noch liebte.

Doch als die Ereignisse sich überschlagen, muss Claire zurück nach Lallybroch, um Jamie das Leben zu retten. ...

Der 3. Band hat mir tatsächlich um einiges besser gefallen als Die geliehene Zeit. Ich bin sehr gespannt darauf, welche Abenteuer Claire und Jamie weiterhin ausfechten müssen!

Feuer und Stein / Outlander Bd. 1
Die geliehene Zeit / Outlander Bd. 2


Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezensionsexemplare # 10

Hallo ihr Lieben!

Es sind wieder ein paar Rezensionsexemplare bei mir eingetroffen.

Von Jack Ketchum restlos begeistert, musste ich einfach sein neustes Werk besitzen!
Und von der Spiel-Trilogie sind bereits Teil 1 und 2 gelesen. 
Nachdem mich der erste Band umgehauen hat, der zweite jedoch eher eine Enttäuschung war... hoffe ich nun, dass Teil 3 wieder alles rausreißen wird.

Diese beiden Thriller werden für die nächste Zeit jedoch die letzten gewesen sein, da ich mir fest vorgenommen habe, mich anschließend in einem anderen Genre etwas genauer umzuschauen.
Aber natürlich erst, wenn es meinen Stapel der ungelesenen Bücher nicht mehr gibt. Ich bin weiterhin sehr fleißig!



Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar - aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr.

Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet.

Bis sie beginnt sich zu wehren ...









Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor.
Sie haben überlebt. Aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss.

Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens... für die Lamberts die pure Hölle!










Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar!
Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam.

Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Sonntag, 14. Mai 2017

STEPHEN KING - Der dunkle Turm

Jetzt ist es auch bei mir angekommen!

💕💕
💕



Die ersten fünf Bände habe ich bereits gelesen, verschlungen und geliebt!
Und wenn ich das sehe, dann muss ich diese Reihe demnächst unbedingt fortsetzen!
Da führt absolut kein Weg dran vorbei!

Sonntag, 7. Mai 2017

{Rezension} Jennifer Estep - Frostkuss / Mythos-Academy Bd. 1

Klappentext: 

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen.

Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die Gypsy-Gabe. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen.
Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen.

Auf der Mythos-Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Persönliche Meinung: 

Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen und eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Ganz nebenbei hat Gwen keine Freunde, weil sich niemand für sie interessiert. Bevor ich es vergesse... eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen.

Ich habe 120 Seiten gelesen.
Und auf diesen 120 Seiten diese Information 7 oder 8 mal vor die Nase gesetzt bekommen. Bei dem 3. Mal dachte ich bereits "JA, ICH HABE ES KAPIERT!!" - doch Jennifer Estep hört einfach nicht auf sich zu wiederholen.
Zwischendurch bewegt sich Gwen von A nach B, holt hier und dort mal Luft und beklagt sich, dass sich keiner für sie Interessiert, bevor die üblichen Wiederholungen wieder beginnen.

Das war wirklich anstrengend! Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass vielleicht nur auf 40 - 50 Seiten etwas passiert. Der Rest besteht aus einem Inhalt, den man bereits kennt.
Unnötiges Seitenfüllen in meinen Augen. Das Buch befindet sich bereits im Müll.


Sonntag, 30. April 2017

[Neuerscheinungen] Mai 2017


Hallo ihr Lieben!

Nun ist der April auch schon wieder rum und wir bewegen uns mit großen Schritten auf den Sommer zu. In der Hoffnung, dass wir dann auch endlich dauerhaft gutes Wetter haben werden. :)

Auf folgende Bücher freue ich mich ganz besonders im nächsten Monat:

09.05.17 - Joe Hill - Fireman 
09.05.17 - Kendare Blake - Die Schwestern / Der Schwarze Thron Bd. 1

Das ist meine kleine, magere Ausbeute. 
Was jedoch daran liegt, dass ich Thriller bewusst ignoriert habe, weil ich einfach keine mehr lesen will.
An Joe Hill kam ich jedoch trotzdem nicht vorbei. Seine Geschichten klingen immer soo gut und ich möchte schon lange mal ein Buch von ihm lesen. Wer nicht, der/die auch mal gerne King verschlingen? Da ist Hill einfach ein Muss!! :)

Mittwoch, 26. April 2017

{Rezension} Mary Kubica - Good Girl / Entführt

Klappentext:

Die junge Lehrerin Mia Dennett verschwindet spurlos, nachdem sie abends mit einem fremden Mann eine Bar verlassen hat. Monate später wird sie aus einer einsamen Blockhütte in den Wäldern Minnesotas befreit.
Mia ist völlig wesensveränder, zutiefst verstört und kann sich nur noch bruchstückhaft erinnern. Und warum nennt sie sich auf einmal Chloe?

Als Detective Gabe Hoffman in diesem Fall ermittelt, stößt er auf ungeahnte Abgründe in Mias Familie - und der wahre Albtraum beginnt.

Persönliche Meinung: 

Ja, ich habe mich mal wieder dazu entschieden den Klappentext zu verwenden, um der ganzen Geschichte einfach nicht zu viel vorwegzunehmen. Und ich weiß auch gar nicht so richtig, wo ich nun anfangen soll ...

Der Aufbau der Geschichte, ist für mich eher ungewöhnlich. Es gibt zwei Zeitstränge:

VORHER: Die Zeit, bevor Mia aus der Blockhütte befreit wurde.
NACHHER: Mia ist total wesensverändert und apathisch.

Und hier kommt in meinen Augen das Besondere... denn sowohl Vorher als auch Nachher werden nicht aus der Sicht von Mia beschrieben, sondern aus der Sicht der Mutter, dem Ermittler und dem Täter. Zusätzlich wirkt der Schreibstil zum Teil neben den Dialogen so, als würden die jeweiligen Protagonisten dem Leser persönlich die Geschichte erzählen.

Gabe Hoffman: Dem nichts wichtiger ist, als Mia zu finden und aus den Fängen des Täters zu befreien.

Eve (Mutter): Die Sorge und Angst um Mias Wohlbefinden und die Frage, ob sie ihre Tochter je wieder in ihren Armen halten wird, rauben ihr den Verstand.

Täter: Sein Auftrag lautet - Mia entführen.

Ich habe mir schon lange eine Geschichte gewünscht, die eben nicht nur aus der Sicht der Ermittler bzw. der Opfer geschildert wird. Deshalb war ich fast schon überglücklich, als ich den Aufbau der Geschichte verstanden habe.
Es war einfach nur wahnsinnig spannend und mitreißend zu erfahren, wie sich der Täter, während der Tat, -  und in diesem Fall die Mutter, während sie um das Leben ihrer Tochter fürchtet, fühlt.

Neben den eigentlichen Ereignissen erzählen die Protagonisten selbst, wie sie zu dem geworden sind, wie wir sie kennenlernen.
Vor allem über den Täter erfährt man auf diese Art unglaublich viel. Was dem ganzen noch viel, viel mehr Tiefe verleiht.

Hach... ich bin einfach nur so glücklich 💓 und finde, dass dieser Roman auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient hat! Für mich definitiv eins der besten Geschichten, die ich dieses Jahr bis jetzt gelesen habe!



Sonntag, 23. April 2017

Aufgebraucht # 9

Hallo ihr Lieben!

Ein paar Dinge sind mal wieder aufgebraucht worden. :)
Da ich momentan allerdings zeitlich etwas gebunden bin, splitte ich diese Sachen ein wenig.

Shampoo Tonerde von Elvital verspricht:

  • Befreiung von Fett für einen langanhaltend reinen Ansatz
  • beruhigt die Kopfhaut und unterstützt sie, weniger stark nachzufetten
  • spendet Feuchtigkeit bis in die Spitzen 
Und hält das Versprechen auch ein! Mein Haar fühlte sich sehr gepflegt und leicht an. Zudem ist der Duft sehr angenehm. Es hat richtig Spaß gemacht, sich damit die Haare zu waschen. Bei meinem nächsten dm-Besuch landet dieses Produkt wieder in meinem Körbchen!

Deo Spray Winter Moment von NIVEA. Von diesem Deo habe ich bereits beim letzten Mal geschwärmt. Und man sieht, ich konnte es nicht lassen und musste es mir nachkaufen. Das wird auch so bleiben, bis es dieses Deo nicht mehr im Sortiment geben sollte, oder ich einfach Lust auf etwas anderes habe. Wobei der Duft wirklich angenehm ist und ich mir im Moment zumindest nicht vorstellen kann, dass er mich in nächster Zeit nerven wird. 

Weichspüler Mysterious Flower von domol. Ich bin wirklich froh, diesen Weichspüler irgendwie aufgebraucht zu haben. In der Verpackung duftet er zwar interessant, auf der Kleidung jedoch eher penetrant und dadurch unangenehm. Langanhaltend ist er zum Glück auch nicht. :)



Mittwoch, 19. April 2017

{Rezension} Andrzej Sapkowski - Der letzte Wunsch / Hexer-Geralt-Saga / Vorgeschichte Bd. 1

Klappentext:

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen.

Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennifer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe ...

Persönliche Meinung: 

Mehr gibt es zum Inhalt tatsächlich nicht zu sagen. Trotzdem habe ich ein paar Dinge zu bemängeln.

Der Inhalt beginnt ohne jegliche Hintergrundinformationen.

Dass Geralt weißes Haar und ein Silberschwert besitzt, wird zwar erwähnt, aber nicht, dass er zudem noch über ein Stahlschwert verfügt.
Zusätzlich besitzt Geralt von Riva magische Fähigkeiten. Die im Verlauf namentlich genannt werden, jedoch nicht die Eigenschaft, die sich dahinter verbirgt.

Man beginnt zu lesen... erfährt was von einem Silberschwert. Darüber, dass Geralt seine Magie gebraucht und der Feind ganz plötzlich einige Meter weit durch die Luft geschleudert wird.
Geralt nimmt einen Trank zu sich, der ihm über kurze Zeit zusätzlich andere Fähigkeiten verleiht. Fertig.

Jemand, der noch nie davon gehört hat, wird mit den seltsamen Namen für irgendwelche Kräuter nichts anfangen können, weil auch nicht erwähnt wird, dass es sich um Kräuter handelt. Welche Kraft hinter Aard steckt, wird kurz erwähnt, aber weiter wird darauf nicht eingegangen.

Was ich damit sagen will ist einfach, dass hier alles sehr oberflächlich ist. Dass Dinge, die wirklich wichtig sind, um den Inhalt besser zu verstehen, nicht erklärt werden. Dass dadurch jemand, der mit all dem nichts anfangen kann, ganz schön ins Blaue hineinliest, ist wirklich schade. Denn erst mit diesem Hintergrundwissen, sind die Kurzgeschichten in diesem Buch auch interessant.

Ich bin sehr froh darüber, dass mir zumindest das Spiel The Witcher 3 bekannt ist und ich dadurch mit all den Dingen, die ich hier bemängel, tatsächlich selbst etwas anfangen konnte. Dieses Wissen hat mir so einiges erleichtert.
Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass diese Art eine Geschichte zu erzählen, dem ein oder anderen tatsächlich gefällt. Ich jedoch werde diese Kurzgeschichten bzw. die Saga, die im Anschluss daran kommt, nicht weiter verfolgen.


Sonntag, 16. April 2017

Ostern 2017

Wünsche Euch allein ganz viele Eier und noch mehr Schokolade. Eine schöne Zeit mit Euren Freunden und der Familie ...
Aber vor allem ruhige und erholsame Ostertage!
Ich persönlich werde die ersten zwei Tage in Gesellschaft verbringen
und anschließend - nach allen Erledigungen einfach nur entspannen.
D.h. mit viel, viel Tee und noch mehr Büchern :D

Mittwoch, 29. März 2017

[Neuerscheinungen] April 2017


Hallo ihr Lieben!

Der März ist fast vorbei, deshalb wird es Zeit für ganz tolle Neuerscheinungen, auf die ich mich schon tierisch freue. :)

10.04.2017 - Jack Ketschum - SCAR - Heyne (Hardcore)
10.04.2017 - Stephen King - Basar der bösen Träume - Heyne (Taschenbuch)
10.04.2017 - Jeff Menapace - Tod / Das Spiel Bd. 3 - Heyne (Hardcore)
27.04.2017 - Amy Ewing - Der schwarze Schlüssel / Das Juwel Bd. 3 - Fischer

Ich habe in den letzten Jahren so viele Thriller gelesen, dass ich mich schon daran sattgelesen habe. Deshalb möchte ich nun das Jugend- und Fantasy-Genre ein wenig mehr für mich.

Sonntag, 26. März 2017

{Rezension} Renée Knight - Deadline

Klappentext:

Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben. Doch dann hält sie plötzlich einen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik - und genau das hat Stephen Brigstocke gewollt. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß, was sie getan hat. Und jetzt soll sie dafür büßen. Bis zu ihrem letzten Atemzug ...

Persönliche Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die quasi von Hinten nach Vorne aufgerollt wird. Absolut nichts Neues. Dennoch gibt es wirkliche Meisterwerke. Allerdings hat die Autorin in meinen Augen hier einiges falsch umgesetzt.

Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auch oberflächlich. Es gibt absolut keine Vorgeschichte und auch keine Beschreibung der Figuren.

Es beginnt und alles ist bereits passiert. Catherine hat sogar schon das Buch gelesen - von dem sie nicht einmal weiß, wie dieses in ihr Schlafzimmer kam. Aber egal... - sie hat es einfach gelesen und nun vor jedem Schatten Angst.

Der Leser wird hier direkt mit Ereignissen und Emotionen konfrontiert, die er (jedenfalls ich) wirklich NULL nachvollziehen kann, weil man einfach in das Geschehen hineingeworfen wird, ohne etwas auch nur im Ansatz erfahren zu haben. Ein Prolog wäre vermutlich hilfreich, den es aber nicht gibt.

Zusätzlich gibt es nach jedem zweiten Kapitel einen Zeitsprung. Dieser soll den Leser sehr wahrscheinlich nach und nach an das Geheimnis heranführen. Aber auch das ist so oberflächlich geschrieben, dass es langweilt. Denn das, was ich bereits weiter oben beschrieben habe, setzt sich hier stumpf fort.

Und jetzt hoffe ich, dass meine Negativleine ein Ende hat!



Mittwoch, 22. März 2017

{Rezension} Tess Gerritsen - Der Meister / Jane Rizzoli Bd. 2


Klappentext:

Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den "Chirurgen", einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete - nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der "Chirurg" sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat ...


Persönliche Meinung: 


Richtig... und was für eine Untersuchung. Seitenweise dreht sich alles nur darum, welche technischen Methoden und Möglichkeiten der Spurensicherung zur Verfügung stehen. Seitenweise wird mit Fachbegriffen um sich geworfen. Und damit meine ich nicht nur 3, 4 Seiten. Sowas wäre für mich durchaus zu verschmerzen. Aber dieser Inhalt brachte die Story an sich nicht einmal weiter!


Jane Rizzoli gehört zu meinen absoluten Lieblingsfiguren! Aber was ist hier bitte los?? Seit wann ist Jane so eingebildet und arrogant?? Liegt es daran, dass es sich hier um den 2. Band handelt und sie im Verlauf der Reihe noch eine gewaltige Entwicklung durchmacht? Ich weiß es nicht - aber ich hoffe es wirklich sehr. 


Ich glaube, mir ist tatsächlich noch nie eine Figur begegnet, die so dermaßen empört und beleidigt darauf reagiert, dass ein Kollege sie nicht als DIE Jane Rizzoli erkennt und ihren Dienstausweis verlangt.


Fazit: Nach 50 Seiten habe ich keine Lust mehr auf diese Geschichte. Dabei beginnt die Geschichte so vielversprechend! Ich werde diese Reihe dennoch im Auge behalten und nach Lust und Laune nach einem anderen Band greifen.




Sonntag, 19. März 2017

{Rezension} Diana Gabaldon - Die geliehene Zeit / Outlander Bd. 2

Klappentext: 

Frankreich: 1744: Claire und Jamie können nicht mehr in Schottland bleiben. Sie sind nach Paris geflohen, wo Jamie eine Stelle im Weinhandel seines Onkels annimmt. Doch die Arbeit dort ist nur Tarnung, denn Jamie und Claire verfolgen ein weit größeres Ziel.

Mit dem Wissen, das Claire aus der Zukunft mitgebracht hat, wollen sie verhindern, dass der Sohn des schottischen Thronanwärters, der berühmte Bonnie Prince Charlie, genug Geld und Anhänger sammelt, um den Aufstand der Schotten gegen die englische Herrschaft organisieren zu können.

Als Lord von Broch Tuarach schafft Jamie es tatsächlich, in den inneren Kreis um Charles Stuart aufgenommen zu werden. Aber das Intrigenspiel in der französischen Hauptstadt ist gefährlich, und Jamie und Claire müssen bald mehr Gegner im Auge behalten, als ihnen lieb ist.

Persönliche Meinung: 

Da Die geliehene Zeit eine Fortsetzung ist, versuche ich so wenig wie möglich vom weiteren Inhalt preiszugeben, um mögliche Spoiler zu vermeiden.

Während im ersten Teil der Outlander-Saga der Fokus ganz klar auf Claire und Jamie liegt, stehen beide hier eher im Hintergrund.
Im zweiten Band geht es sehr politisch und strategisch zur Sache, da - wie man bereits dem Klappentext vermutlich entnehmen kann - viele Vorbereitungen getroffen werden müssen.

Kennt man Band 1 und 2, kann man sie gar nicht miteinander vergleichen. Ein neues Land, neue Umgebung und neue Feinde.

Toll von Gabaldon umgesetzt. Viele Autoren machen es sich leicht, indem alles einfach stumpf in einem Land und vielleicht auch in der gleichen Umgebung passiert und sich abspielt.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich Die geliehene Zeit bei weitem nicht so spannend fand wie Feuer und Stein. Was nichts damit zu tun hat, dass sich hier nicht mehr ganz so viel um Claire und Jamie dreht. Ich fand es einfach nicht ausreichend packend.
Auf Band drei bin ich dennoch schon sehr gespannt!!




Mittwoch, 15. März 2017

Rezensionsexemplare # 9

Hallo ihr Lieben!

Lang lang ist es her, als ich zuletzt Rezensionsexemplare erhalten habe.
Doch in den letzten Tagen sind ein paar bei mir eingezogen, die ich Euch einfach mal zeigen wollte, bevor ich sie lesen werde.
Ich bin immer noch fleißig dabei meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) zu minimieren und bin tatsächlich mittlerweile wirklich zufrieden mit mir. :)

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche - doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur ... In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?
Die Zwölf - Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen - sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.

Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.

Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Für typisch französisches Gebäck muss man acht Stunden in der Küche stehen? Nicht mit dem neuen Backbuch von Aurélie Bastian! Sie erklärt, wie man mit wenig Aufwand und nur wenigen Zutaten authentische und köstliche Klassiker zaubert. Brioche, Croissant und Baguette werden ebenso leicht verständlich erklärt wie Kuchen, Torten und Kleingebäck, zum Beispiel Madeleines und Frangipane (Marzipancreme). Außerdem gibt es ein Kapitel mit Tipps, Tricks und typischen Backproblemen wie "Warum fallen meine Windbeutel immer zusammen?" oder "Wie gelingt mir ein hauchdünner Crêpe?". Fanzösisch backen war noch nie so einfach!




Ich habe noch nie ein Koch/Backbuch von einem Verlag bekommen :D ... sobald ich ein paar Rezepte ausprobiert habe, werde ich berichten, wie sie geschmeckt haben und ob das Nachkochen/Nachbacken nach Anleitung super funktioniert hat - oder eben nicht. :)

Sonntag, 12. März 2017

{Rezension} Jojo Moyes - Ein ganz neues Leben

Beschreibung:

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Jetzt ist Will seit fast zwei Jahren fort und Lou weiß immer noch nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Gefangen in einer Spirale aus Trauer um den Mann, den sie einmal geliebt hat und Selbstzweifel.

Bis aus heiterem Himmel ein Mädchen vor ihrer Tür steht und Antworten haben will. Lou, die sich immer weiter in ihrer Wohnung verkriecht und von einem Tag zum anderen lebt, glaubt an einen schlechten Scherz ...

Persönliche Meinung: 

Lou weiß selbst nach zwei Jahren nicht, wie sie mit der Trauer fertig werden soll und beschließt eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, die sie die ganze Zeit über begleitet.

Diesen Aspekt fand ich wirklich interessant, amüsant und gelungen, da ich es aus zu vielen Geschichten kenne, dass solche Selbsthilfegruppen eher als etwas Negatives abgetan werden und nichts bringen.

Ich glaube, Moyes hat einfach ein Talent dafür, solche Themen aufzugreifen und sehr gefühlvoll rüber zu bringen. Ich muss auch sagen, dass ich Louisa Clarks Gedaken und Handlungen sehr nachvollziehen konnte und daher auch realistisch fand.

Ein ganzes halbes Jahr fand im Großen und Ganzen nicht unbedingt positiven Anklang, weil viele Leser etwas vollkommen anderes erwartet haben und am Ende daher empört reagierten.
Denjenigen sei gesagt: Hier kommt ihr auf eure Kosten und bekommt das, was ihr vermutlich immer haben wollt.
Das ist an dieser Stelle nicht böse gemeint. Ich denke alle, die den ersten Band gelesen haben, werden wissen, was ich meine und worauf ich anspiele.

Das Ende ist wirklich, wirklich schön und hat selbst mich gerührt!

Vielen Dank Schwesterchen - für dieses tolle Geschenk! Wer weiß, wann und ob ich es mir sonst wirklich gekauft hätte. 💗


Mittwoch, 8. März 2017

{Rezension} Lynn Raven - Blutbraut

Klappentext: 

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquin de Alvaro, denn sie ist eine Blutbraut, und nur ihr Blut kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden.

Doch gerade als Lucinda sich zum ersten Mal verliebt hat, wird sie entführt und auf Joaquins Anwesen gebracht. Sie ist in eine Falle gelaufen: Chris, für den sie schwärmt, ist kein anderer als Joaquin de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut. ... 

Persönliche Meinung: 

Ich kann kaum etwas Positives zu dieser Geschichte sagen. Ich konnte zu keiner einzigen Figur irgendein Gefühl aufbauen. Weder Sympathie noch Antipathie.

Emotionen, die Lynn Raven stellenweise versucht an den Leser heranzutragen, kamen bei mir überhaupt nicht an. Dabei meine ich diese Aussagen noch nicht einmal negativ. Dieses Buch hat mich einfach so gelangweilt, dass ich sie fast schon neutral betrachte. 

Ich habe mir Dinge erhofft, wie z.B. dass Lucinda auf dem Anwesen der de Alvaros ankommt. Dass sie anfangs Angst oder Hass gegenüber Joaquin empfindet, was sich dann aber zu starker Zuneigung oder so entwickelt. :D

Was man hier jedoch bekommt, ist was vollkommen anderes und entspricht nicht einmal im Ansatz den Dingen, die mir gefallen würden. 
Ansätze, die in mir Interesse und Spannung weckten waren zwar da, konnten aber für mich nicht aufrechterhalten werden. 

Im Übrigen, bin ich auch der Meinung, dass man die Geschichte an sich hätte kürzen können. Über 700 Seiten sind in meinen Augen etwas unnötig. Aber das sehe ich vermutlich nur so, weil mir die Geschichte nicht gefallen hat. 


Mittwoch, 1. März 2017

{Rezension} Helen Callaghan - DEAR AMY / Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest.

Beschreibung:

Liebe Amy,

bitte, bitte, BITTE helfen Sie mir!
Ich bin von einem fremden Mann entführt worden, der mich in seinem Keller gefangen hält.
Ich weiß nicht wo ich bin oder was ich machen soll, und niemand weiß, dass ich hier bin.
Ich weiß auch gar nicht, wie lange ich schon weg bin, aber es kommt mir wie eine Ewigkeit vor. Ich habe Angst, dass die Leute aufhören nach mir zu suchen. Ich habe Angst, dass er mich umbringt.

Bitte helfen Sie mir schnell.

Bethan Avery

Persönliche Meinung: 

Diesen Brief findet Margot Lewis in der Redaktion vor, für die sie nebenbei die Kolumne "DEAR AMY" schreibt, um anderen Ratschläge zu erteilen und ihnen auf diese Weise in schwierigen Situationen zu helfen.
Bereits beunruhigt, weil Katie Brwone - ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse -  seit einigen Wochen vermisst und gesucht wird, verstört dieser Brief Margot umso mehr.

Ich wurde durch eine kurze Werbung auf dieses Buch aufmerksam. Als ich mit meiner besten Freundin kurze Zeit später auch noch in einer Buchhandlung stand, drückte sie mir diesen Psychothriller unerwartet in die Hand.
Kaum in den eigenen vier Wänden angekommen, erkundigte ich mich erstmal über den PREMIUM CRIME Aufkleber, der sich auf dem Cover befindet.
Nicht wirklich von der Aufklärung angetan, fing ich trotzdem an zu lesen. Nach dem ersten Kapitel musste ich leicht genervt durchatmen.
Ich hatte die Befürchtung, hier irgendwie eine Natasche Kampusch inspirierte Geschichte in den Händen zu halten.
Nachdem ich das Buch nun beendet habe, bin ich froh, dass ich mit meiner Vermutung meilenweit daneben lag! 😅

In meinen Augen positiv anzumerken, sind die Punkte, dass Margot Lewis sich nicht ganz plötzlich gezwungen fühlt nach Katie Browne und Bethan Avery zu suchen und alles andere in ihrem Leben keine Rolle mehr spielt. Hinzu kommt, dass Margot sich fast im gesamten Verlauf der Geschichte weiterhin um ihren Job, die Kolumne und ihr Privatleben kümmert. Was man (jedenfalls ich) in ganz vielen Romanen anders serviert bekommt.

Viele Spannungsbögen, eine unerwartete Wendung, mit der ich so nie gerechnet hätte, ein sehr angenehmer und flüssiger Schreibstil... verknüpft mit sympathischen Protagonisten.

Eine tolle Leistung von Helen Callaghan, die ich in Zukunft genauer verfolgen und vielleicht auch mehr von ihr lesen werde!


Sonntag, 26. Februar 2017

{Neuerscheinungen} März 2017


Hallo ihr Lieben!

Für den Monat März habe ich mir folgende Bücher rausgesucht, die mich interessieren würde. ...

01.03.2017 - Markus Heitz - Des Teufels Gebetbuch - Knaur
06.03.2017 - Sophie Jordan - Königreich der Schatten - HarperCollins
16.03.2017 - Kerry Drewery - Marthas Widerstand - Bastei Lübbe
17.03.2017 - Susanne Gerdom - Die Erwählten von Aranea Hall - Ueberreuter
20.03.2017 - James Patterson - Evil / Alex Cross - blanvalet
27.03.2017 - George R. R. Martin - Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister / Game of Thrones - Penhaligon

Ja, die Ausbeute ist etwas mager.
Aber das macht nichts... umso mehr freue ich mich auf den April!!

Mittwoch, 22. Februar 2017

{Rezension} Wulf Dorn - Phobia

Klappentext: 

Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill.
Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein. und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann

Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur ...

Persönliche Meinung: 

Ich stelle es mir unglaublich schrecklich vor, eine vollkommen fremde Person mitten in der Nacht in meiner Wohnung stehen zu sehen. Wulf Dorn hat sich wirklich raffiniert an dieser Angst bedient, um in seine Geschichte einzusteigen, weil vermutlich jeder in diesem Moment so empfinden würde.

Der Anfang war tatsächlich richtig gut und ich bekam hier und da auch mal eine Gänsehaut, allerdings ist der Rest genau so, wie man es aus den meisten Geschichten kennt...

Die Polizei wird gerufen... glaubt jedoch nichts, findet noch weniger und kann vermutlich überhaupt nichts und kommt natürlich auch immer schön erst eine Minute, nachdem der Täter bereits über alle Berge ist.

Sarah, die unter einer Angststörung leidet, weiß nicht was sie tun soll oder kann, um ihren Mann zu finden, steht trotz aller Trauer plötzlich auf einer Beerdigung um Mark Berendt quasi abzufangen. Sie hat diesen Mann einige Jahre nicht gesehen und wirft sich ihm voller Verzweiflung in die Arme.

Viel zu viele Dinge, die total unrealistisch und auch tatsächlich an den Haaren herbeigezogen sind, weshalb ich keine Lust mehr auf diese Geschichte habe.

Ich kann mir schon vorstellen, wie der weitere Verlauf sein wird:
Sarah und Mark begeben sich Hals über Kopf einfach selbst auf die Suche, obwohl sie wissen, dass sie es hier mit einem Psychopathen zu tun haben. Beide geraten in Lebensgefahr, können sich jedoch in aller letzter Sekunde retten.
Stephen wird tot aufgefunden, was gar nicht so tragisch ist, da Sarah und Mark sich inzwischen ineinander verliebt haben. Aber das ist nur eine Vermutung und resultiert aus den 155 Seiten, die ich gelesen habe.


Sonntag, 19. Februar 2017

{Rezension} Kerstin Gier - Smaragdgrün / Edelstein-Trilogie Bd. 3

Klappentext:

Was tut man, wenn einem das Herz gebrochen wurde? Richtig, man telefoniert mit der besten Freundin, isst Schokolade und suhlt sich wochenlang im Unglück.
Dumm nur, dass Gwendolyn, Zeitreisende wider Willen, ihre Energie für ganz andere Dinge braucht: zum Überleben z.B.

Denn die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen.

Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon - Liebeskummer hin oder her - nicht nur auf einem rauschenden Ball im 18. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen.

Persönliche Meinung: 

Gwendolyn stellt sich in Smaragdgrün zwar nicht ganz so dumm und naiv an wie in Saphirblau, doch dreht sich hier sehr viel um ihren Liebeskummer und ihr ach so gebrochenes Herz. Was das alles für mich eher anstrengend gestaltete.

Ich hätte mir gewünscht, dass Gwendolyn mit ihren 16 Jahren ein wenig reifer gewesen wäre und ihre Gabe wesentlich ernster genommen hätte, als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wieso Gideon sich so verhalten hat und bis zu einem bestimmten Punkt auch weiterhin verhält.
Ihre Cousine Charlotte wird die ganze Trilogie über als eine sehr unsympathische Figur dargestellt, was ich nicht nachvollziehen kann, weil sie sich in meinen Augen genau richtig und angemessen benimmt. Schön wäre es gewesen, wenn Gwendolyn genau dieses Verhalten an den Tag gelegt hätte, statt alles so zu sehen und zu begründen, wie eine 12-jährige.

Erst, als eine der Geheimnisse enthüllt wird und die Bombe platzt, wurde es für mich interessant, aber leider nicht spannend.

Mir hätte diese Trilogie wirklich gut gefallen, wenn Gwendolyn wie schon gesagt etwas reifer gewesen wäre und man den Zeitreisen selbst wesentlich mehr Beachtung geschenkt hätte, statt sich im Großen und Ganzen immer wieder auf ein Gefühlschaos zu konzentrieren.

Wahrscheinlich bin ich aber einfach nur zu alt für solche Jugendbücher. Für 12, 13-jährige ist es allerdings perfekt.
Sehr schade. Ich hätte die Begeisterung um die Edelstein-Trilogie nur zu gern verstanden und nachempfunden.